Asien-Trip Teil 2: Taiwan

Nach dem Macau-Abstecher ging es dann endlich ans eigentliche Ziel Taiwan. Genauer gesagt in die Hauptstadt Taipei. Dort war es Anfang Juni nicht nur wärmer als in Macau, sondern auch heißer als sonst zu dieser Zeit üblich. Mit 38,7 Grad Celsius fiel sogar der Temperaturrekord für Juni. Trotz vieler Straßenschluchten gefällt mir Taipei besser als Macau, weil die Stadt natürlich gewachsen ist. Man findet deshalb noch an vielen Ecken das typische asiatische Flair mit Nachtmärkten, Tempeln und bei näherem Blick abenteuerlichen Elektroinstallationen. Trotzdem ist Taiwan an sehr modernes Land, es gibt überall superschnelles bezahlbares LTE sowie fahrerlose U-Bahnen. Am Besten ist jedoch das abwechslungsreiche Essen.

Asien-Trip Teil 1: Macau

Aus noch geheimen Gründen konnte ich vor der Computex einen kurzen Abstecher aufs Festland nach Macau machen. Obwohl prinzipiell der gleichen chinesischen Kultur zugehörig, unterscheidet sich Macau extrem von Taiwan. Alle Gebäude und Straßen sind hier noch dichter zusammengedrängt, denn früher bestand die heutige Sonderwirtschaftszone und frühere portugiesische Kolonie nur aus drei kleinen, steilen Felsinseln.

Heute hingegen dominieren im südlichen Teil auf neugewonnenem Land gigantomanische Glücksspielhotels nach amerikanischem Vorbild. Der Kitsch von Las Vegas wird hier noch getoppt, denn viele Hotels wie das Venetian wurden nahezu 1:1 nachgebaut, wobei die Originale wiederum klassischen Bauwerken in aller Welt nachempfunden sind. Sehenswert sind lediglich die wenigen Straßen des historischen Dorfs Taipa. Mein Fazit: Außer für Glücksspielabhängige empfiehlt sich Macau nur als Tagestrip, wenn man beispielsweise Hongkong besucht.

Frühling am Mittelmeer

Mit etwas Verzögerung aufgrund technischer Störungen im Betriebsablauf sind endlich die Mallorca-Bilder online. Neben dem Radfahren war wieder ab und an die Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse. Statt dem flachen Süden stand 2016 der bergigen Nordosten der Insel auf dem Programm.

Meine Digitalkamera (Canon PowerShot S100) hatte leider bereits am ersten Tag ihren Geist aufgegeben, weshalb ich aufs Smartphone ausweichen musste. Dennoch sind dabei genug brauchbare Bilder herausgesprungen, weil das Nexus 5X mit der Lightroom-App auch Raw-Fotos aufnimmt. Die lassen sich dann wie gewohnt am PC mit kalibrierten Display nachbearbeiten. Kurzes Fazit dazu: Die Auflösung moderner Smartphone-Kameras kann heutzutage mit Kompaktkameras locker mithalten.

Durch die feste Brennweite gibt es kaum Verzerrungen. Allerdings ist die Blende fix auf F2.0, sodass die Belichtung allein über die Belichtungszeit gesteuert wird. Vor allem bei Sonne fällt diese sehr kurz aus, wodurch die Bilder sehr statisch wirken. Der kleine Sensor machte sich durch einen geringeren Dynamikumfang und durch stärkeres Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen bemerkbar. Insgesamt war ich aber positiv von der Bildqualität des Nexus 5X überrascht.