Auf und ab in den Alpen

Knapp 1000 km mehr zeigte der Tacho nach drei Tagen Alpen. Petrus hatte beste Laune: Am blauen Himmel gab es kaum Wölkchen und die Temperaturen lagen genau im optimalen Bereich. Entsprechend hoch war die Fotoausbeute. Zu den besten Bildern geht es hier entlang.

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Alpen: Tag 4

Zum Abschluss standen zwei Wegpunkte mit jeweils über 2000 m Höhe auf dem Programm. Zunächst ging es über die Silvretta-Hochalpenstraße nördlich vom gleichnamigen Bergmassiv entlang. Nach 32 Kehren gelangt man zum Silvretta-Stausee auf 2032 m Höhe. Bei der anschließenden Abfahrt versperrten mehrfach Rinder die Straße und gaben diese nur widerwillig frei.

Von Sölden aus galt es als nächstes die Ötztaler Getscherstraße zu erklimmen. Die gut ausgebaute Straße führt bis zu den Gletscherzungen des Rettenbachferner und Tiefenbachferner auf 2829 m Höhe. Auf Asphalt kommt man in die Alpen nirgends näher an die Wolken. Heimwärts waren noch der Arlberg- (1793 m) und Flexenpass (1773 m) zu bezwingen.

Höher geht's nicht

Alpen: Tag 3

An Tag 3 stand die Königsetappe auf dem Plan. Es ging durch vier Länder; 450 km mit unzähligen Höhenmetern. Vor dem ersten Bergpass ließ sich die Schweizer Armee kurz hinter der Liechtensteiner Grenze mit einem Panzer blicken. Wenige Kilometer hinter Davos begannen die richtigen Berge, zunächst war der Flüelpass (2383 m) an der Reihe. Das nächste Hindernis Munt la Schera unterquert die Straße durch den gleichnamigen Tunnel. Die Mautstation für die einspurige Felsröhre wie auch die Grenze zu Italien befindet sich knapp dahinter mitten auf einer Staumauer.

Von Livigno ging es dann über den Foscagnopass (2291 m) zum Startpunkt des Tourhöhepunkts. In den Serpentinen des von Top Gear empfohlenen Silfser Joch (2757 m) konnte ich den GT 86 endlich mal bis an seine Grenzen bringen. Auf dem Pass gab es nicht nur eine Menge Rennrad- und Motorradfahrer zu sehen, sondern auch einen weiteren GT 86 und ein paar getarnte Prototypen von Mercedes. Der Weg hinab besteht aus 48 nummerierten Kurven, größtenteils im 120-Grad-Winkel. Gegenüber thront ein gigantisches Bergpanorama. Zurückzu ging es dann über den vergleichsweise niedrigen Reschenpass (1507 m).

Silfser Joch

Alpen: Tag 2

Heute ging es auf die Piste. Der kleine schwarze GT 86 war endlich in seinem Element. Die Strecke bestand sowohl aus engen, verwinkelten Bergsträßchen als auch aus gut ausgebauten, breiten Landstraßen zum dahingleiten. Motor und Reifen kamen schnell auf Betriebstemperatur.

Direkt nach dem Start folgte das Furkajoch (1761 m), nach längerer Talfahrt stand der Arlbergpass (1793 m) auf dem Plan. Heutiges Highlight war sowohl straßentechnisch als auch landschaftlich der Hahntennjoch (1894 m), dessen unfassbar schöne Bergkulisse bei strahlendem Sonnenschein besonders gut zur Wirkung kam.

Hahntennjoch

Alpen: Tag 1

Folgende Erkenntnisse brachte der erste Urlaubstag in den Alpen: Die A7 ist die wohl längste Baustelle Deutschlands. Man rätselt, wie es die Österreicher schaffen, auf nicht einmal 20 Kilometern Strecke fünf stationäre und zwei mobile Geschwindigkeitskontrollen einzurichten.

Ansonsten haben sich alle Klischees bestätigt. Vor den Hotels und Ferienhäusern stehen nur Autos mit deutschen Kennzeichen, das Essen ist lecker und das Bergpanorama bei Sonnenuntergang ist atemberaubend.

Damüls