Alpentour 2021 – Teil 1: Deutschland und Österreich

Der diesjährige Alpenurlaub führte in einem großen Bogen vom Tegernsee am Großglockner vorbei nach Südtirol und übers Timmelsjoch und die Kaunertaler Gletscherstraße zurück nach Deutschland. Der Wettergott war gnädig und bescherte nach einem verregneten Anreistag viel Sonne und blauen Himmel. Die Fotos aus den Dolomiten gibt es in Teil 2.

Zäher Frühlingsbeginn im Ries

Mitte April hatte es die Sonne noch nicht geschafft, die kalte Jahreszeit endgültig zu vertreiben. Dennoch reichten die Temperaturen für eine Mountainbikerunde über den Nordrand des Nördlinger Ries zur Wörnitz bei Wassertrüdingen. Ein paar Kilometer weiter östlich liegt das Naturphänomen der Steinernen Rinne. Dort fließt das Wasser nicht in einem Flussbett, sondern auf einem über einem Meter hohen Kalkdamm ins Tal.


Nördlingen und Umgebung

Den besten Blick über die historische Altstadt von Nördlingen hat man vom Turm Daniel der Kirche St. Georg. Die große Kreisstadt befindet sich mitten in dem nach ihr benannten Einschlagkrater Nördlinger Ries. Ein paar Kilometer südlich davon liegen etwas versteckt im Wald die Überreste der Burg Hochhaus.

Nördlingen und Rothenburg ob der Tauber

Ein sehr schlauer Mensch meinte einmal: „Innenstädte gewinnen ungemein an Schönheit, wenn sie nicht im 2. Weltkrieg bombardiert wurden.“ Bei den mittelalterlichen Altstädten von Nördlingen und Rothenburg ob der Tauber trifft das Zitat perfekt zu. Als Besonderheit kann man beide Orte auch von der begehbaren Stadtmauer von oben erkunden.

Nördlinger Ries und Dinkelsbühl

Auf dem Weg ins Hochgebirge habe ich am Nördlinger Ries einen kurzen Zwischenstopp eingelegt. Außer dem riesigen Impaktkrater besuchte ich in der Nähe die mittelalterliche Altstadt von Dinkelsbühl.